Oh! Seit wann gibt es denn keinen Windows XP Support mehr?????

Mindestens einmal im Monat fragt uns ein verdutzter Kunde, seit wann es denn keinen Support mehr für Windows XP gäbe? Nun, das beantworten wir gerne:

[countup date=2014/04/08]
Seit [timer], ist der Support von Microsoft Windows XP eingestellt!
[/countup]

Es ist ja nicht so, dass Windows XP schlecht ist. Nur im Business-Umfeld, am besten noch mit einem Shop und einer Warenwirschaft, kommt irgendwann ein Punkt, an dem man  seine alten Geräte auf den Haufen werfen sollte. Und dieser Punkt ist spätestens(!) dann, wenn der Hersteller seinen Support eingestellt hat. Bei Windows XP ist das schon ein paar Takte her.

500px-Microsoft_Windows_XP_Logo_2.svgNatürlich rennt auf ihrem XP Rechner alles super stabil und die ganzen Programme sind so schnell und toll. Aber in Sachen Sicherheit, Internet-Sicherheit, Sicherheitssicherheit und natürlich auch der Nerven-Sicherheit des XP-PC-Besitzers wäre es sinnvoll, jetzt mal schläunigst auf etwas neues zu wechseln.

Manchmal braucht es alte Systeme, weil es bestimmte Software nicht mehr gibt. Sowas passiert gerne bei Systemen mit Individual-Software, die bestimmte Ports, Drucker oder sonstige Peripherie brauchen. Maschinensteuerungen, wo die Maschine noch mit DOS-Software betrieben wird oder eben mit Windows XP. Da gilt der Grundsatz: Never change a running system. Hier sollte man sich dann auch am besten noch mit Ersatzhardware eindecken, falls doch einmal der PC bzw. dessen Komponenten kaputt gehen und sonst die millionenschwere Maschine aus den 80ern oder 90ern still steht.

Im Business-Bereich sollte man grundsätzlich nach 36 Monaten spätestens aber nach 60 Monaten das System ersetzen. In Zeiten von Leasing, passiert das auch gerne an die Leasing-Laufzeit gebunden. Aber warum wegwerfen, was noch tut? Natürlich deshalb, weil wir als IT-Dienstleister dann immer gut verdienen 🙂 Nein, eigentlich eher weil:

  • Ihre Daten (meist) wichtig sind und Festplatten nach durchschnittlich 3 Jahren die Grätsche machen.
  • RAM- und System-Erweiterungen, Ersatzteile mangels Verfügbarkeit nicht mehr oder nur zu horrenden Preisen möglich sind.
  • externe Datenträger (QIC-80-Bänder, ZIP-Drives) nicht mehr zu beschaffen sind und im Schadensfalle bei uralt-Datenträgern nicht einmal die Wiederherstellung gewährleistet ist.
  • Sie heutiges Zubehör einsetzen wollen (Bluetooth-Headset, BluRay, 10G-LAN, USB3.0-Platte)  für das aber keine Hersteller-Treiber und keine passenden Ports am PC existieren
  • Sie sich weiter entwickeln wollen oder müssen, ihr PC sie aber ausbemst in Geschwindigkeit und Funktion.

Windows XP erschien am 25. Oktober 2001. Jetzt (2015) ist es also 14 Jahre alt. Ein Oldtimer. Ein technisches Meisterwerk seiner Zeit, aber eben nichts, mit dem man modernen Anforderungen genügt. Moderne Programme brauchen moderne Systeme bei Hard- und bei Software.

Stellen sie sich vor: Sie machen immer super brav ihre Backups (jaja) und nun geht ihre Festplatte kaputt. 40 GB IDE. Da finden sie mal “was neues” ohne dafür horrende Preise zu bezahlen für NewOldStock-Ware, die dann aber auch schon seit etlichen Jahren im muffigen Lager vor sich hin rottet. SATA kann ihr alter PC nicht. Plattengrößen über 128 GB kann dann der Platten-Controller zudem nicht. Da passt das Mainboard nicht mehr. Tauscht man es, dann passt die CPU nicht mehr, das RAM, die Anschlüsse. Alles.  Es muss dann in einer Hau-Ruck-Aktion das gesamte System getauscht werden. Dieser Stress eines Notfalls durch Plattenschaden, in dem man ja grundsätzlich besonders eilig an seine E-Mails, Dokument , Kalkulationen und Aufträge ran muss. Den Heckmeck könnte man sich mit geplantem Umstellen sparen. Ein paar Tage “Parallelbetrieb” und dann schön vom alten PC auf den Neuen wechseln inkl. Eingewöhnungsphase und der Gewissheit für ein paar Tage odere Wochen im Notfall noch auf die alten Sachen zugreifen zu können. Toll.

Oder: Ihr Kunde schickt ihnen eine Datei mit  Anforderungen für den dicken Auftrag des Jahres. Sie haben eine steinalt-Version der notwendigen Software und können das Dokument nicht öffnen. Ein neues Programm lässt sich nicht auf der alten Hardware installieren. Dieser Stress eines wartenden Kunden, der besonders eilig den Auftrag umgesetzt haben will. Das könnte man sich ebenfalls mit geplantem Umstellen sparen.

Manchmal braucht es alte Systeme, weil es kundenseitige Software nicht mehr gibt. Sowas passiert gerne bei Systemen mit Individual-Software, die bestimmte Ports, Drucker oder sonstige Peripherie braucht. Maschinensteuerungen, wo die Maschine noch mit DOS-Software betrieben wird. Da gilt der Grundsatz: Never change a running system.

Aber ansonsten gilt (vor allen Dingen bei XP): Es ist steinalt. Es gibt keine Updates mehr, keine Erweiterungen, keinen Support. Weg damit! Rufen sie uns an, wenn wir sie dabei unterstützen sollen: +49 7123 7267-0

Über den Autor
Norman Sommer
Norman Sommer ist geschäftsführender Gesellschafter der CMO Internet Dienstleistungen GmbH und gründete das Unternehmen 1995 als Einzelunternehmen. Er kümmert sich um die Geschäftsleitung und berät Interessenten kompetent und hat immer eine kreative Idee zur Umsetzung der Anforderungen parat.

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