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Sophos Firewall wird ab Juli 2026 teurer – Das sollten Unternehmen jetzt wissen

Zum 1. Juli 2026 passt Sophos weltweit die Preise für bestimmte Sophos Firewall-Produkte und Subscriptions an. Betroffen sind vor allem Hardware-Appliances der XGS-Serie sowie zugehörige Laufzeit- und MSP-Subscriptions. Als IT- und Security-Partner möchten wir von der CMO Internet Dienstleistungen GmbH unsere Kunden frühzeitig über die Änderungen informieren und erklären, was das konkret für Unternehmen bedeutet.

Welche Sophos-Produkte sind betroffen?

Die angekündigte Preiserhöhung beträgt 10 % und betrifft folgende Bereiche:

  • Sophos XGS Hardware-Appliances
  • Zubehör der XGS-Serie
  • Bundles aus Hardware und Subscriptions
  • Sophos Firewall Laufzeit-Subscriptions
  • Sophos Firewall MSP-Subscriptions
  • Verlängerungen bestehender XGS-Lizenzen

Nicht betroffen sind:

  • Virtuelle Sophos Firewalls
  • Reine Software-Subscriptions ohne Hardwarebezug

Damit bleiben virtuelle und softwarebasierte Firewall-Lösungen weiterhin preislich stabil.

Warum erhöht Sophos die Preise?

Laut Sophos sind die Gründe vor allem die weltweit steigenden Kosten für Hardware-Komponenten wie:

  • RAM-Speicher (DRAM)
  • SSDs / NAND-Flash
  • KI-bedingte Nachfrage nach High-End-Speichertechnologien
  • Belastete globale Lieferketten
  • Geopolitische Einflüsse auf Produktion und Logistik

Besonders der zunehmende Ausbau von KI-Infrastrukturen führt aktuell dazu, dass Speicherhersteller ihre Produktion auf margenstärkere Technologien wie High Bandwidth Memory (HBM) umstellen. Dadurch steigen die Preise für klassische Hardware-Komponenten deutlich an.

Sophos hat nach eigenen Angaben bereits Maßnahmen zur Stabilisierung der Lieferketten und Lagerbestände umgesetzt. Dennoch können die steigenden Kosten künftig nicht mehr vollständig kompensiert werden.

Was bedeutet das für bestehende Angebote?

Wichtig für Unternehmen und IT-Verantwortliche:

Bereits erstellte Angebote vor dem 1. Juli 2026 behalten nur dann ihre Kalkulation, wenn sie unverändert bleiben. Sobald ein Angebot nach dem Stichtag angepasst oder neu gespeichert wird, erfolgt automatisch eine Neuberechnung auf Basis der neuen Preise.

Auch das spätere Festlegen eines Angebots als „primär“ kann bereits eine Preisaktualisierung auslösen.

Unsere Empfehlung als Sophos-Partner

Aus unserer Sicht sollten Unternehmen jetzt prüfen:

1. Laufende Projekte frühzeitig abschließen

Wer aktuell eine Sophos Firewall-Erneuerung oder Neuanschaffung plant, sollte bestehende Angebote möglichst noch vor dem 1. Juli finalisieren.

2. Verlängerungen rechtzeitig durchführen

Auch Lizenzverlängerungen für XGS-Systeme werden von der Preisanpassung betroffen sein. Eine frühzeitige Verlängerung kann Kosten sparen.

3. MSP-Kalkulationen überprüfen

Managed Service Provider sollten ihre laufenden Kalkulationen und Kundenverträge prüfen, um spätere Margenverluste zu vermeiden.

4. Alternativen und Virtualisierung bewerten

Da virtuelle Sophos Firewalls nicht betroffen sind, kann es sinnvoll sein, hybride oder virtuelle Sicherheitskonzepte stärker zu berücksichtigen.

Fazit

Die Preissteigerung bei Sophos Firewall-Produkten zeigt deutlich, wie stark globale Lieferketten, KI-Technologien und Hardwaremärkte mittlerweile miteinander verbunden sind. Für Unternehmen bedeutet das vor allem: frühzeitig planen, bestehende Angebote sichern und zukünftige IT-Sicherheitsbudgets realistisch kalkulieren.

Als zertifizierter Sophos-Partner unterstützt die CMO Internet Dienstleistungen GmbH Unternehmen bei der optimalen Planung, Verlängerung und Modernisierung ihrer Sophos-Infrastruktur.

Sie haben Fragen zu Ihrer bestehenden Sophos-Umgebung oder möchten ein aktuelles Angebot prüfen lassen?
Sprechen Sie uns gerne an.


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